Die Kirche wurde im romanischen Baustil am 29.09.1912 geweiht. Wegen Baufälligkeit musste sie im Januar 1965 geschlossen werden. Nach einer umfangreichen Renovierung konnte an Ostern 1968 erstmals wieder Gottesdienst gefeiert werden.

Im Chorraum der Kirche befindet sich eine Kopie des Gnadenbildes der „weinenden Muttergottes von Pötsch/Ungarn“1704 schenkte ein österreichischer Offizier namens „Biot“ den Kindsbachern eine um 1700 gefertigte Kopie dieses Bildes. ISie trägt einen lateinischen Stiftervermerk, der übersetzt lautet:

„Wahre Abbildung des heiligen Muttergottesbildes von Pötsch in Ungarn, welches den 3. November 1696 angefangen hat auf beiden Augen Tränen zu vergießen. Zeuge war das K.K. Regiment Erbeville, worunter als Oberlieutenant stund D.P.H. Biot und Zeugniß gegeben hat.

Wie zum hochverehrten Bildnis in Wien, setzte auch zu der Kindsbacher Kopie eine Wallfahrt ein. Papst Pius VII. gewährte für die dortigen Pilger einen vollkommenen Ablass, was die Wallfahrt zusätzlich förderte. Die Madonna von Pötsch in Kindsbach gehört zu den offiziellen Wallfahrtsstätten im Bistum Speyer; Wallfahrtstage sind Mariä Heimsuchung (2. Juli), Mariä Geburt (8. September) und das Fest des Hl. Joseph (19. März).[3]

Aktivitäten der Kolpingsfamilie Kindsbach: Gründonnerstag – Ölbergstunde Juni – Johannisfest; Martinsfest – Unterstützung der kath. KiTa beim Verkauf von Glühwein, Martinsbrezeln und Tee; Misereorkaffee-Unterstützung der Fastenaktion.

Die Kolpingkapelle Kindsbach, ein sinfonisches Blasorchester mit 70 Musikerinnen und Musikern tritt in Kindsbach regelmäßig am Ostersonntag und am 1 Adent mit einem großen Konzert auf. Neben zahlreichen Auftritten bei Festlichkeiten der Kindsbacher Vereine ist das Orchester auch bei überörtlichen Festen in der Pfalz tätig.   

Die kath. Kindertagesstätte „St. Elisabeth“, Kindsbach, hat 4 Gruppen mit einer 

Stärke bis 90 Kindern. Aufgenommen werden Kinder vom 2. Lebensjahr bis zur 

Einschulung.